Was wir wollen

TransX bemüht sich seit Jahren, die soziale Integration und Sicherheit von Transgender Personen zu verbessern. Hierzu gehört auch das Engagement gegen restriktive gesetzliche Rahmenbedingungen. Die folgende Seite gibt unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft wider.

Recht auf freien Ausdruck der eigenen Geschlechtlichkeit ohne Diskriminierung und Diffamierung!

JedeR hat das Recht auf freie Wahl des eigenen Geschlechts und auf den uneingeschränkten Ausdruck aller geschlechtlichen Empfindungen. Geschlechtskonformität darf kein Kriterium für die Achtung oder Mißachtung von Menschen sein.

Das Verhalten und die Wahl der Kleidung sind persönliche Entscheidungen, die nicht mehr zu Diffamierungen im Beruf und im Alltag führen dürfen.

Recht auf freie Namenswahl!

In Österreich ist es nicht möglich einen Vornamen zu wählen, der dem staatlich zugewiesenen Geschlecht widerspricht. Wer offiziell einen anderen Vornamen führen möchte, muß davor eine Prozedur zur Personenstandsänderung durchlaufen. Das bedeutet die psychiatrisch beglaubigte Deklaration einer psychischen Störung.

Wer sein gelebtes oder empfundenes Geschlecht auch in seinem Namen ausdrücken möchte wird als krank angesehen, auch wenn es weder den Wunsch noch den Bedarf nach medizinischen Behandlungen gibt. Wir fordern unverzüglich das Recht zur eigenverantwortlichen freien Wahl des Vornamens für alle, ohne Zwang zu diskriminierenden medizinischen Diagnosen.

Keine Geschlechtsdiskriminierung in Ausweispapieren!

In den Pässen wird das staatlich zugewiesene Geschlecht ausgewiesen. Damit werden viele gezwungen eine Geschlechtlichkeit zu deklarieren, die ihrer Lebenspraxis widerspricht.

Die Ausweispapiere dokumentieren, worauf bei der Unterscheidung von Menschen Wert gelegt wird – früher durch die Nennung von Religion und Rasse und heute immer noch durch die Nennung des Geschlechts.

Doch der Staat soll uns ungeachtet unserer Herkunft, Religion und unseres Geschlechtes behandeln.

Geschlechtsdeklarationen und Geschlechtsdiskriminierungen in amtlichen Ausweispapieren sind zu streichen.

Darüber hinaus ...

Darüber hinaus unterstützen wir alle Bemühungen zur Gleichstellung Eingetragener PartnerInnenschaften mit der Ehe, wie etwa die Gewährung des Rechts auf Adoption von Kindern oder auf medizinisch unterstützte Fortpflanzung.

Wir fordern die Sicherung und den Ausbau des Gesundheits- und Sozialsystems und die Gewährleistung von Datenschutz bezüglich unserer gesundheitlichen und geschlechtlichen Entwicklung.

Was wir wollen:
TransX Forderungspaket, 6. August 2001

Das TransX Forderungspaket wurde 2001 durch eine breite Diskussion in der Trans Community entwickelt. Inzwischen haben sich einige Forderungen überholt, weil sie erfüllt wurden oder die Umstände sich einfach geändert haben. Andere Forderungen sind bis heute gültig geblieben. Eine Darstellung der Historie transgenderrelevanten Rechts findet sich auf unserer Seite zur Rechtsentwicklung.

Recht auf freien Ausdruck der eigenen Geschlechtlichkeit ohne Diskriminierung und Diffamierung!

JedeR hat das Recht auf freie Wahl des eigenen Geschlechts und auf den uneingeschränkten Ausdruck aller geschlechtlichen Empfindungen. Geschlechtskonformität darf kein Kriterium für die Achtung oder Mißachtung von Menschen sein.

Das Verhalten und die Wahl der Kleidung sind persönliche Entscheidungen, die nicht mehr zu Diffamierungen im Beruf und im Alltag führen dürfen.

Wir fordern klare Gesetze, auf deren Basis sich auch TransGender-Personen gegen sexistische Belästigungen und Diskriminierungen wehren können.

Recht auf freie Namenswahl!

In Österreich ist es nicht möglich einen Vornamen zu wählen, der nicht dem staatlich zugewiesenem Geschlecht entspricht. Wer offiziell einen anderen Vornamen führen möchte, muß sich einer Zwangstherapie und einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen.

Wer sein Geschlecht auch in seinem Namen ausdrücken möchte wird als krank angesehen und zur Operation getrieben.

Wir fordern unverzüglich das Recht zur eigenverantwortlichen freien Wahl des Vornamens.

Keine Geschlechtsdiskriminierung in Ausweispapieren!

In den Pässen wird das staatlich zugewiesene Geschlecht ausgewiesen. Damit werden viele gezwungen eine Geschlechtlichkeit zu deklarieren die ihrer Lebenspraxis widerspricht.

Genauso wie früher die Nennung von Rasse und Religion in den Ausweispapieren dokumentierten, worauf bei der Unterscheidung von Menschen Wert gelegt wurde, tut es heute noch die Nennung des Geschlechts. Der Staat soll uns ungeachtet unserer Herkunft, Religion und unseres Geschlechtes behandeln.

Geschlechtsdeklarationen und Geschlechtsdiskriminierungen in amtlichen Ausweispapieren sind zu streichen.

Abschaffung unnötiger Untersuchungen von Transsexuellen!

Zur Änderung des Personenstandes müssen operierte Transsexuelle beim Institut für Gerichtliche Medizin der Universität Wien ein Gutachten einholen, das die Durchführung der geschlechtsangleichenden Operation bestätigt. Trotz des Vorliegens von Operationsberichten werden Transsexuelle noch einmal im Genitalbereich inspiziert und müssen die dafür verrechneten Kosten auch zur Gänze selbst tragen.

Die Nachbegutachtung von Transsexuellen, die Operationsberichte aus dem Europäischen Raum vorlegen, ist zu streichen.

Darüber hinaus ...

Darüber hinaus unterstützen TransGender-Personen alle Bemühungen zur Einführung eingetragener Partnerschaften ohne einer Diskriminierung nach dem Geschlecht.

Wir fordern die Sicherung und den Ausbau des Gesundheits- und Sozialsystems und die Gewährleistung von Datenschutz bezüglich unserer gesundheitlichen und geschlechtlichen Entwicklung.

Der zentrale Punkt unserer gesellschaftspolitischen Forderungen bleibt jedoch das Recht zum freien Ausdruck der eigenen Geschlechtsidentität. Sein Geschlecht in all seiner Vielfalt zu leben darf kein Grund für soziale Diskriminierung sein!

 

 

  Keine Geschlechtszwänge !

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